Januar 2018

Das neue Jahr konnte also beginnen.

Im Großen und Ganzen schlafen unsere Mädels inzwischen sehr gut durch. Naja, das heißt immer noch, dass zumindest eine von den Beiden ab 6:00 Uhr zu uns ins Schlafzimmer kommt, und sich in unser Bett kuschelt. Am zweiten Tag des neues Jahres waren dementsprechend auch beide Mäuse ab 8:05 hellwach und wollten bespaßt werden. Dann heißt es „Mama vorlesen“, auch wenn frau selber kaum die Augen aufkriegt. Das Einschlafen am Samstagmittag ist dafür umso schleppender, wenn Liv erst dann einschläft, wenn vorher Ebbie bei uns im Bett eingeschlafen ist.

Heute sind wir mit unserem Lastenrad zum Schwimmen gefahren. das waren gleich zwei Highlights auf einmal. Die Mädchen lieben ihr Lastenrad. Da ist man so schön schnell. Bis auf das Duschen (wobei einem immer so viel Wasser ins Gesicht und an die Ohren laufen kann) findet Ebbie Baden super, solange man ihr Zeit lässt, sich umzusehen. Nur nichts überstürzen. Liv ist da ganz anders. Die hat auch mit dem Duschen weniger Probleme. das gehört einfach dazu. Dementsprechend schnell ist sie auch am Planschen und probiert auch gleich die Kleinkinderrutsche aus, ohne auf meinen Mann oder mich zu warten. Ebbie wollte die Rutsche erst dann ausprobieren, als sich das Bad langsam leerte und sie die Rutsche quasi für sich allein haben konnte. Vorher sollte immer Mama oder Papa mit dabei sein. O-Ton Ebbie „Ich habe Angst!“ Später, als wir die Beiden nach einem ausgiebigen Abendbrot ins Bett brachten, erzählten sie uns beide immer noch ganz aufgeregt davon, was sie alles im Schwimmbad gemeinsam und mit „Mama Kristina“  und „Papa Sören“ gemacht haben.

Der Arbeitsbeginn im neues Jahr stellte sich etwas stressig heraus, da unsere bahn, mit der wir täglich zur Arbeit fahren, wegen Bauarbeiten einem geänderten Fahrplan  folgte und da für uns hieß, dass wir entweder sehr früh zur Schule fuhren und die Kinder bis zur Öffnung der Kita betreuen mussten, oder zu spät für die erste Stunde fuhren, was für uns hieß dass sich mein Mann und ich gut absprechen mussten, wenn es darum ging, die Kinder abzuholen. Für eventuell auftretende Notfälle hatte ich schon im vergangenen Jahr mit einer befreundeten Mutter aus der Kita abgemacht, dass sie die Mädchen mit zu sich nach Hause nimmt, falls ich nicht rechtzeitig da sein könnte. Ich würde die Kinder dann bei ihr abholen. Eine Woche nach Sylvester, die Kinder waren ganz easy von Sören zur Kita gebracht worden, trat dieser Fall ein. Meine Bahn kam zu spät und ich konnte nicht rechtzeitig bei der Kita sein. Also rief ich rechtzeitig bei der Kita an, um Bescheid zu sagen, dass sie die Kinder der Freundin „mitgeben“ könnten und meine Freundin rief ich an, um Sie zu bitten die Mädchen mitzunehmen. Und es lief super!! Die Mädels waren ganz begeistert davon, dass sie mit ihrer besten Freundin aus der Kita mitgehen durften und liefen ganz problemlos mit. Letztendlich kam ich nur ein paar Minuten zu spät, also früher als ich gedacht hatte. Aber so konnte ich ganz stressfrei zum Spielplatz gehen und die meine Mädchen in Empfang nehmen. Die Kinder erzählten mir dann auch ganz aufgeregt, dass sie „Diamanten (Eiskristalle)“ gefunden hätten und sie hatten eine kleine Maus gesehen, die sich bei ihrer Freundin im Kinderwagen versteckt hatte. Mann war das aufregend. Sie spielten noch so lange mit den anderen Kindern aus der Kita, bis es langsam kalt und dunkel wurde. Netterweise passten auch die anderen Mütter mit auf unsere Mädchen auf, so konnte gar nichts passieren. Manchmal kann man seine Augen nicht überall gleichzeitig haben. Nach dem gemeinsamen Wippen machten die beiden noch ein Wettrennen mit ihrer besten Freundin, wer als erstes bei sich zu Hause ist. Zuhause angekommen haben wir gemütlich Abendbrot gegessen, Fruchtsaft probiert, Zähne geputzt und ewig geredet, bis beide endlich ins Bett gehen wollten. Was für ein Tag. Ebbie und Liv mussten noch viel kuscheln, dann konnten sie todmüde einschlafen. Als ihr Papa spät am Abend wiederkam waren sie tief und fest eingeschlafen.

 

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Autor: ebbieundliv2015

Ich bin inzwischen 38 Jahre alt, habe meine Elternzeit schweren Herzens hinter mir gelassen und arbeite wieder seit Anfang September in einer Gemeinschaftsschule. Ich wohne mit meinem Mann und unseren Zwillingen in Hamburg. Hier gehen die Kinder inzwischen auch in die Kita.

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