Der zweite Oktober mit Ebbie und Liv

 

Ebbie und Liv übernachten inzwischen sehr gern bei ihren Großeltern. Es läuft super und sie sind immer richtig aus dem Häuschen, wenn die Rede von Oma und Opa ist. Beide schlafen jetzt durch und meine Eltern können sogar richtig ausschlafen. Das haben Sören und ich gleich ausgenutzt, indem wir an dem ersten Oktoberwochenende seit Langem das erste Mal wieder frühstücken gegangen sind, nachdem wir am Abend vorher bei einer netten Party waren. Die Zeit dazwischen  haben wir genutzt, um für die Mädchen nach Laufrädern zu schauen.

Als die Kinder wieder bei uns waren hatten wir (ganz anders als es mir meine Mutter immer berichtet hat) ein riesiges Theater wegen der Schnuller der Kinder. Liv wollte partout nicht einschlafen. Sie wollte immer wieder irgend etwas anderes haben. Ob Schnuller, Kuscheltier oder Pixiebuch. Alles war irgendwie nicht das Richtige und wir konnten es ihr nicht Recht machen. Ich war nur froh, dass Ebbie nicht auf den Zug aufsprang. Sie schläft meistens ruhig ein. Das macht sie ganz prima. Insgesamt haben sich unsere Schlafgewohnheiten insofern geändert, als das Sören und ich nun ab und zu getrennt schlafen. Jeder von uns mit einem Mädchen an der Seite. Die Angst vor dem Dunkeln beim Einschlafen macht den Kindern momentan etwas zu schaffen und lässt vor allem Ebbie nicht immer so leicht einschlafen, wie bisher.

Tagsüber probiert Liv jetzt immer mal wieder ihr „Töpfchen“ aus. Sie sagt auch , dass sie „fertig“ ist. Allerdings ist es noch falscher Alarm, aber sicherlich schon ein guter Anfang. Sie fangen auch an ihre Windeln auszuziehen und nackig durch die Wohnung zu laufen. Beide Mädchen scheinen sich dabei sehr wohl zu fühlen und ihren Spaß zu haben. Dabei wird dann auch das „Nackidei-Lied“ gesungen. Die Kinder sind „mal wieder“ ein Stück gewachsen und einige der lieb gewonnenen Kleidungsstücke mussten aussortiert werden. Offenbar hatten die Kinder mal wieder einen „Sprung“ gemacht, der sich nun bemerkbar machte. Dazu gehörten in diesem Falle vor allem die Füße. Sie brauchten dringend neue Schuhe, die wir vor ein paar Tagen gekauft haben. Neue Größe der beiden 25 bzw. 26 statt bisher 23,  eine unserer Erzieherinnen in der Kita hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Puschen doch sehr eng geworden waren. Daraufhin gingen wir mit den Mädchen zum Füße abmessen und es stellte sich heraus, dass sie tatsächlich fast zwei Schuhgrößen größer geworden waren und ihre Puschen tatsächlich sehr viel zu klein geworden waren. Also haben wir gleich passende Allwetter-Schuhe für den Winter besorgt. Wir haben jetzt richtig große Mädchen. Auch kognitiv und körperlich machten beide riesige Fortschritte. Ebbie und Liv reden in 2-3 Wort-Sätzen und sage auch „mein und Dein“. Sie bezeichnen die verschiedensten Dinge und merken deutlich, wenn jemand traurig oder fröhlich ist. Auch bei unseren täglichen Aufgaben helfen sie schon ganz toll mit. Naja, in dem Rahmen, wie sie es wollen. Sie wollen auch Wäsche waschen (die Wäsche in die Trommel geben, sie heraus holen, den Wäschekorb wieder wegbringen), dasselbe gilt fürs Wohnung fegen. Was die neuen Schuhe anging, konnten wir sie noch nicht wirklich testen, da das Wetter saumäßig war und wir den Rest des Tages drinnen verbrachten. Das Wetter wurde auch zum Ende der Woche nicht besser. Am Freitag hatte der Wind sehr stark zugenommen. Sturm war angekündigt und es ging nichts mehr. Ich musste mich in der Schule von einem Kollegen mitnehmen lassen. Ich konnte daher auch die Kinder nicht von der Kita abholen, was ich Sören machen lassen musste. Eigentlich ist das ja mein Job. Ich kam schließlich ca. eine stunde später als sonst zuhause an. Meine Eltern waren schon da, Sören hatte die Kinder abgeholt und weiter ist nicht viel passiert. Wir hatten den Sturm also gut überstanden.

Am Sonntag waren wir mit Oma und Opa auf dem Bauernmarkt in Volksdorf. Wir hatten super schönes sonniges Wetter, haben uns die Tiere angesehen und waren danach noch auf der Suche nach unserm „Traumhaus“. Wir sind durch die Gegend gefahren und haben uns einfach mal umgesehen. Leider mussten wir uns ein bisschen streiten deswegen. Fand ich total doof. Wir konnten uns noch nicht so richtig einig werden.

<mitte Oktober waren wir für eine Woche auf Amrum.

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Autor: ebbieundliv2015

Ich bin inzwischen 38 Jahre alt, habe meine Elternzeit schweren Herzens hinter mir gelassen und arbeite wieder seit Anfang September in einer Gemeinschaftsschule. Ich wohne mit meinem Mann und unseren Zwillingen in Hamburg. Hier gehen die Kinder inzwischen auch in die Kita.

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